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Wellenreiter-Kolumne vom 7. Mai 2012
Exodus an der Börse
Seit dem Jahr 2007 ist ein
Exodus an den US-Börsen zu verzeichnen. Schon einmal – im August 1979 –
wurde der Tod der Aktien proklamiert. Mit der New York Times beginnen sich
erstmals in diesem Volumen-Abwärtszyklus größere Medien für dieses Thema zu
interessieren.
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Wellenreiter-Kolumne vom 30. April 2012
Sell in May and go away?
Auf der Finanzmesse „Invest“
in Stuttgart wurde die Börsenweisheit „Sell in May and go away“ heiß
diskutiert. Eine solche Diskussion scheint nach dem Anstieg zwischen Oktober
und April berechtigt.
Die spektakulären Schwächephasen in 1997 (Russland-Krise), 1998
(Asien-Krise), 2001 (Rezession und Terrorismus) und 2002 (Endphase der
Baisse 2000 - 2002) lagen zwischen Mai und Oktober.
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Wellenreiter-Kolumne vom 23. April 2012
Warum ist der Euro so
stabil?
Die Rendite 10jähriger
spanischer Staatsanleihen befindet sich bei 6 Prozent. Der spanische
Leitindex IBEX weist einen Verlust von 20 Prozent auf. Der „PIIGS-Index“
fiel in den vergangenen Wochen auf ein neues Jahrestief. Warum fällt der
Euro nicht?
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Wellenreiter-Kolumne vom 16. April 2012
Weimar reloaded - die neue
Zersplitterung
Seit dem
Jahr 1890 entsteht etwa alle 30 Jahre eine wichtige Veränderung/ Ergänzung
der Parteienlandschaft in Deutschland.
In den 1950er Jahren
repräsentierte die CDU das Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre. 30 Jahre
später - um 1980 herum - schlug die Stunde der grünen Partei. Und wiederum
30 Jahre später schickt sich erneut Partei an, die Wähler zu erobern: Die
Piraten.
Wie
reagieren die Investoren?
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Wellenreiter-Kolumne vom 2. April 2012
Trittins Traum - Obamas Alptraum
Zum
dritten Mal nach 2008 und 2011 nähern sich die US-Tankstellenpreise der 4
-Dollar-Marke. US-Präsident Obama dürfte die Grenze von „4-Dollar-Gas“ als
Kampflinie ansehen.
Preise oberhalb der 4-Dollar-Marke sind für Obama in einem Wahljahr nicht
tolerierbar. Doch wie sehr muss Obama zittern? Tatsächlich spielt ihm die
Saisonalität in die Hände.
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Wellenreiter-Kolumne vom 26. März 2012
Die Signale für das zweite Quartal
Nachdem
das erste Quartal positiv überraschen konnte, erwarten wir für das zweite
Quartal eine Korrektur an den Aktienmärkten. Der Umstand, dass die
Zentralbanken in Q2 die Hände zunächst stillhalten dürften, unterlegt unsere
Ansicht.
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Wellenreiter-Kolumne vom 18. März 2012
Superbullen
Der eine oder andere meint,
wir seien zu „Superbullen“ mutiert, weil wir den langfristigen DAX-Chart als
aufsteigendes Dreieck mit Ausbruchspotential nach oben interpretieren.
Also geht es jetzt schnurstracks nach oben?
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. März 2012
Die Psychologie der runden
Marke
Ist das
Zufall? Oder steckt System dahinter? Wir haben in der Vergangenheit häufiger
die Beobachtung gemacht, dass wichtige Indizes gleichzeitig wichtige runde
Marken erreichen. Wir glauben nicht an einen Zufall, aber auch nicht an eine
bewusste Lenkung.
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Wellenreiter-Kolumne vom 25. Februar 2012
Blickpunkt Japan
Der japanische Yen verliert
seinen Status als sicherer Hafen. Binnen weniger Wochen stieg der Dollar/Yen
von 76 auf 81. Noch stärker zog der Euro/Yen an.
Nachdem sich Anfang Februar die Zustimmung zu einem Hilfspaket für
Griechenland abzeichnete, begann das Kapital in den Euroraum
zurückzufließen. Das Risiko gewann die Salonfähigkeit zurück.
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Wellenreiter-Kolumne vom 18. Februar 2012
Erdöl als Königsmacher
Während
die Preise an Deutschlands Tankstellen aktuell neue Allzeithochs erreichen,
können sich die US-Amerikaner vergleichsweise entspannt der Zapfsäule
nähern. Der Durchschnitts-preis beträgt 3,58 US-Dollar pro Gallone. Bis zur
„magischen Marke“ von 4 US-Dollar – 2008 und 2011 bereits erreicht – ist
noch Luft. Nichtsdestotrotz wetzt die republikanische Partei bereits die
Messer.
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Wellenreiter-Kolumne vom 11. Februar 2012
Die USA im Zugzwang
Die Amerikaner brauchen
Wirtschaftswachstum, um den Lebensstandard pro Kopf aufrecht zu erhalten.
Und sie benötigen Arbeitsplätze. Während Deutschland und Japan mit ihren
sinkenden Bevölkerungszahlen netto kaum Arbeitsplätze schaffen müssen, sind
die US-Amerikaner auf einen monatlichen Zuwachs von etwa 100.000
Arbeitsplätzen angewiesen, nur um das Bevölkerungswachstum auszugleichen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 4. Februar 2012
Kauf mir
einen Mercedes-Benz
Wäre es
nicht wunderbar, wenn sich die bleierne Schwere des seit 12 Jahren wütenden
Bärenmarktes bald heben würde? Wäre es nicht lässig, wenn in den nächsten
Jahren ein stabiler, lang anhaltender Bullenmarkt Automatismen zurückholen
würde, wie wir sie in den 1980er und 1990er Jahren kannten? Jahre stabiler
Anstiege, nur gelegentlich unterbrochen von Abwärtsphasen, die selten mehr
als einige Monate andauerten? Wäre es nicht brillant, wenn die Strategie des
„Buy the dip“ erneut funktionieren würde?
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Wellenreiter-Kolumne vom 28. Januar 2012
Portugal und weitere Auffälligkeiten
In
diesem Prozess existieren zwei „Wild-Cards“. Die eine dürfte der Iran sein,
der gedroht hat, die Straße von Hormuz zu blockieren. Durch diese Straße
werden 20% des weltweit vermarkteten Öls transportiert. Der Ölpreis verhält
sich derzeit nicht so, als ob diese Bedrohung akut wäre. Anders ist es im
Falle der zweiten „Wild-Card“. Diese betrifft die Einschätzung der Händler
im Hinblick auf die Solvenz Portugals.
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Wellenreiter-Kolumne vom 28. Januar 2012
Finanzkrise nicht vorbei
Trotz der jüngsten
Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten ist die Finanzkrise ist noch nicht
beendet. Diese Meinung äußerten die Referenten auf der 27.
Kapitalanlegertagung, die am 17. und 18. Januar in Zürich stattfand.
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Wellenreiter-Kolumne vom 7. Januar 2012
Ein nominaler Schuldenabbau bleibt Utopie
Die
US-Staatsverschuldung folgt seit mehr als 150 Jahren einer mehr oder weniger
gleichmäßigen exponentiellen Wachstumsrate. Wichtig erscheint uns die
Erkenntnis, dass ein nominaler Schuldenabbau nach 1840 so gut wie nicht
erfolgte.
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Wellenreiter-Kolumne vom 17. Dezember 2011
Der Einfluss des Klimas auf die Rohstoffpreisentwicklung
Die
Charts weisen auf eine Korrelation zwischen der Entwicklung der
Rohstoffpreise und der Klimaentwicklung hin. Steigende Temperaturen üben
offenbar einen deflationären Einfluss auf die Rohstoffpreise aus.
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Wellenreiter-Kolumne vom 10. Dezember 2011
Neid und Missgunst
Die Euro-Debatte verläuft im
deutschsprachigen Raum an einer bestimmten Stelle stets emotional. Und zwar
dann, wenn die Rede auf die sinkenden Reallöhne zu sprechen kommt.
Diese peripheren Nichtsnutze liegen den ganzen Tag in der Sonne; und dafür
erhalten sie als Belohnung stärkere Lohnzuwächse als wir hart arbeitenden
Deutschen!
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. Dezember 2011
Dow 17.700 als Normalzustand
Auch wenn es auf dem ersten
Blick seltsam erscheint: Aktienmärkte schreiben eigene Spielregeln für
Dekadenverläufe. So beginnt ein neues Jahrzehnt meist schleppend.
Überwiegend fallen die Kurse bis in das 2er-Jahr. Anschließend beginnt ein
Anstieg, der sich in der zweiten Dekadenhälfte beschleunigt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 26. November 2011
30 Jahre steigende Zinsen
Der Renditezyklus 10jähriger
US-Anleihen ist einer der stabilsten regelmäßig auftretenden Zyklen an den
Finanzmärkten. Seit dem Jahr 1800 wechseln sich etwa alle 30 Jahre
Renditehochs- und Renditetiefs ab.
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Wellenreiter-Kolumne vom 19. November 2011
Vive la France!
Frankreich ist Bestandteil des „Doppelherzens Europas“. Fällt hier der
Taktschlag aus, dann erleidet nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa
einen Herzinfarkt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 12. November 2011
Für alle Eventualitäten vorbereitet
Eine erste himmlische
Eingebung gab es offenbar bereits: Man könnte – so EZB-Banker Jürgen Stark -
vom alten EZB-Tower aus 500-Euro-Scheine auf die „Occupy“-Bewegung rieseln
lassen und so die Protestbewegung künstlich aufblasen. Nach Berechnungen der
Frankfurter Polizei würde sich die Menschenmenge pro sechsstündiger
Schein-Berieselung jeweils verdoppeln.
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Wellenreiter-Kolumne vom 5. November 2011
Solarzyklus mit Einfluss auf den Finanzmarkt
Möglicherweise existiert ein weiterer Faktor, der auf die Psychologie der
Marktteilnehmer abzielt: Die Sonne. Als Laie nimmt man an, dass die Sonne
tagein, tagaus den gleichen Einfluss auf die Erde ausübt. Dies ist jedoch
falsch.
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Wellenreiter-Kolumne vom 29. Oktober 2011
Das vorläufige Ende der US-Hausbau-Baisse
Jetzt gilt es eins und eins zusammenzuzählen: Der US-Hausbau-„Bust“ befindet
sich im sechsten Jahr. Die US-Bevölkerung ist in diesem Zeitraum um 16
Millionen gewachsen. Die US-Mieten ziehen an. US-Häuser sind
inflationsbereinigt so preiswert wie niemals zuvor im laufenden Jahrhundert.
Die US-Darlehenszinsen notieren nahe dem Rekordtief, sind aber im Anstieg
begriffen. Wenn nicht jetzt, wann dann, ist der ideale Zeitpunkt, um in den
USA ein Haus zu erwerben?
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Wellenreiter-Kolumne vom 22. Oktober 2011
Die Angst im Nacken
An
der Börse spielen Ängste eine große Rolle. Die Kurse steigen, die
Jahresperformance ist mager: Was ist, wenn der - möglicherweise bereits im
Abfahren begriffene - Zug verpasst wird? Nichts wie drauf, sonst sind die
Boni futsch, vielleicht sogar der Job.
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Wellenreiter-Kolumne vom 15. Oktober 2011
Riesenräder und Visibilität
Schon immer war die Zukunft düster, oder etwa nicht? Generationen von
Propheten in der Tradition des Nostradamus haben wahlweise das Ende der
Kirche, den Untergang des Westens oder gar das Ende der Welt vorhergesagt.
Und geben wir es zu: Das Wecken dieser Urängste erzeugt in uns Resonanzen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 24. September 2011
Ein erster wichtiger Tiefpunkt in zeitlicher Nähe
Und doch sollte man die negativen Gedanken einen Moment bei Seite
schieben, denn klar ist: Historisch betrachtet offeriert der Oktober – noch
vor dem März – den besten Einstiegszeitpunkt in den Aktienmarkt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 17. September 2011
Frankreich - hier lauert die Gefahr für Europa
Eigentlich müsste Nicolas Sarkozy erneut eine kriegerische
Auseinandersetzung suchen, um seine Landsleute von binnenwirtschaftlichen
Problemen abzulenken. Doch das Thema Libyen ist weitgehend passé, und ein
neues napoleonisches Betätigungsfeld erscheint nicht in Sicht. Der Blick auf
den französischen Aktienleitindex CAC40 offeriert ein Bild des Jammers.
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Wellenreiter-Kolumne vom 10. September 2011
Goldpreisanstieg - wie lange noch?
„Ohne den Goldstandard gibt es keine Möglichkeit, Ersparnisse vor der
Enteignung durch Inflation zu schützen.“ Alan Greenspan schrieb dies im Jahr
1966. Diese Worte waren einerseits prophetisch, andererseits nicht ganz
korrekt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 3. September 2011
China – Das Ende des Wachstums?
Auf dem ersten Blick erscheint das Ansinnen schizophren, China mit
in den Kreis der „Gefährder der Weltwirtschaft“ aufnehmen zu wollen.
Immerhin verfügt das Land über Devisenreserven von drei Billionen
US-Dollar. Zudem gilt:
Seitdem der wirtschaftliche Öffnungsprozess Chinas im Jahr 1978 begann,
liegt das durchschnittliche jährliche reale BIP-Wachstum bei etwa 8
Prozent.
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Wellenreiter-Kolumne vom 27. August 2011
Das Signal des stabilen Euro
Politiker in aller Welt sorgen sich um die Stabilität des Euro. Und mit
Ihnen die Bürger. Den Euro ficht dies nicht an. Der Markt unterbreitet ein
Signal, das es zu dechiffrieren gilt.
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Wellenreiter-Kolumne vom 20. August 2011
Der Faktor Zeit in Bärenmärkten
Offensichtlich müssen die Finanzsysteme der Industrienationen etwa alle 75
Jahre so richtig durchgeschüttelt werden, damit ein neuer Aufwärtszyklus
beginnen kann. Die aktuelle Krise reicht an die Bedeutung der zuvor
aufgelisteten Krisen heran. Wenn diese Einstufung richtig ist, so muss man
die Frage nach dem Faktor Zeit stellen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 13. August 2011
Politik und Kapital
Würden die reichsten Bundesbürger zwei Drittel ihres Vermögens an den Staat
„spenden“, so wäre Deutschland schuldenfrei. Die Rechnung geht so: Einer
öffentlichen Verschuldung von 2 Billionen Euro steht ein Gesamtsparvermögen
der Bundesbürger von knapp 5 Billionen Euro gegenüber. Während die
öffentliche Verschuldung gleichmäßig auf die Bundesbürger verteilt ist (etwa
24.000 Euro pro Kopf), ist die Vermögensverteilung asymmetrisch.
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Wellenreiter-Kolumne vom 6. August 2011
US-Rendite im Fokus
Nach der AAA-Herabstufung Japans im Februar 2001 wäre die normale und
logische Reaktion ein sofortiger Renditeanstieg gewesen. Doch die
Trendumkehr blieb aus. Stattdessen fielen die Zinsen weiter. Lässt sich
daraus folgern, dass die US-Renditen ebenfalls vollkommen unberührt von der
Herabstufung bleiben werden?
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Wellenreiter-Kolumne vom 30. Juli 2011
Der Aufbau der Sicherheitspuffer
In der Anlaufphase kommt es darauf an, möglichst viel Energie zu speichern.
Ähnliche biomechanische Vorgänge wirken beim Weitsprung, im Handball
(„Sprungwurf“), im Fußball „(die Kraft wird von der Ausholbewegung der Arme
über den Rumpf auf das Schussbein übertragen“) und auch beim Golfspiel. Was
haben diese Zusammenhänge mit den Finanzmärkten zu tun? Betrachtet man
Liquidität als die Energie des Finanzsystems, so ist aktuell auf allen
Ebenen der Aufbau („die Speicherung“) von Liquidität zu erkennen.
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Wellenreiter-Kolumne vom 23. Juli 2011
Jahrhundert-Korrelation aus dem Tritt
Gemäß
den Korrelationen hätten die Anleihemärkte in der vergangenen Dekade
weltweit eine Baisse erleben müssen, was steigende Renditen zur Folge gehabt
hätte. Stattdessen fielen die Renditen. Und sie fallen bis heute. Eine
solche Entwicklung ist „unnatürlich“.
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Wellenreiter-Kolumne vom 9. Juli 2011
Die Schweiz obenauf
Nachdem die Deutsche Mark als
sicherer Hafen nicht mehr existiert, hat der Schweizer Franken diese Rolle
ausgebaut. Die öffentliche Verschuldung der Schweiz beträgt etwa 209 Mrd.
Franken (etwa 177 Mrd. Euro). Da die Schweiz über 1.040 Tonnen Gold im Wert
von etwa 48 Mrd. Euro verfügt, ist die Schweizer Staatsverschuldung zu 27
Prozent mit Gold gedeckt.
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